Konstantin Wecker zu Gast bei den NaturFreunden

 LEIDER HAT KONSTANTIN WECKER KURZFRISTIG ABSAGEN MÜSSEN! – DIE VERANSTALTUNG WIRD ABER NACHGEHOLT!!!!

Bild: Manfred Werner

Am 6. Dezember 2014 um 13 Uhr kommt der Schriftsteller und Liedermacher Konstantin Wecker in die Kinder- und Jugendhalle der NaturFreundejugend im Märkischen Viertel, Königshorster Str. 1-9, 13439 Berlin, um aus seinem neusten Buch „Mönch und Krieger – Auf der Suche nach einer Welt, die es noch nicht gibt“ zu lesen.

Das neue Buch ist ein Plädoyer für die Kraft der Utopie. In einer Zeit, in der von den Herrschenden „Realpolitik“ als einzige Option dargestellt wird und alle kreativen, kämpferischen und utopischen Gedanken, die die Gesellschaft grundsätzlich verändern wollen, als nicht praktikabel dargestellt werden, ist dieses Buch eine kämpferische Ansage zur Veränderung der herrschenden Verhältnisse.

Konstantin Wecker schreibt gegen die menschenverachtende Logik des heutigen Wirtschaftssystems an und mahnt ein Aufbäumen gegen diese Ungerechtigkeit an. Er fordert einen Aufbruch gegen die lethargische Politik der Etablierten und verbindet als leidenschaftlicher Freidenker politisches Engagement zu einem lesenswerten Plädoyer für eine gerechtere Gesellschaft.

Gemeinsam mit dem „Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde e.V.“ (BüSGM) veranstalten die NaturFreunde Berlin eine Lesung mit Diskussion zum neuen Buch von Konstantin Wecker. Moderiert wird die Veranstaltung von Gert Julius, dem Sprecher der BüSGM. Der Eintritt ist frei, Karten für eine Platzreservierung können in der Landesgeschäftsstelle der NaturFreunde Berlin abgeholt werden.

Konstantin Wecker – Lesung & Diskussion

Samstag 06.12.2014

  • Ort: Kinder- und Jugendhalle der NaturFreunde im Märkischen Viertel, Königshorster Str. 1-9, 13439 Berlin, ( S- und U-Bahn Wittenau – S 1, S 85, U 8 dann Bus 124, M 21, X 21 bis Märkisches Zentrum)
  • Uhrzeit: 13.00 Uhr

Eintritt: Der Eintritt ist frei, aber der Einlass erfolgt nur mit Eintrittskarte, diese können in der Landesgeschäftsstelle, Paretzer Straße 7, 10713 Berlin, (U-und S- Bahnhof Heidelberger Platz), T. 030 8332013 bestellt und abgeholt werden.

30.11.14: Kleingartenanlage Beermannstr 24 – Lichterfest gegen A100 und Verdrängung

A 100 stoppen

Sonntag, 30.11.2014
Montag soll die gesamte Anlage dem Senat übergeben werden, der sie schnell für den Ausbau der A100 abreißen will. Wenig später sollen die angrenzenden Wohnhäuser folgen. Am Sonntag wollen wir nochmal ein Zeichen dagegen setzen!

13h – Kaffee, Kuchen, Punsch und Tee
15h – Offene Versammlung “Was tun für den Erhalt der Beermannstraße?”
17h – Suppe (vegan, gegen Spende)
18h – Dia-Vortrag über bereits für die A100 vernichteten Kleingärten. Es geht um Vertreibung, Aneignung, Abriss und Widerstand.
19h – Filmvorführung “Verdrängung hat viele Gesichter” über Verdrängung und Stadtumstrukturierung in Alt-Treptow. Im Beisein der Filmemacher*innen.

IPPNW und pax christi: Online-Petition zum Waffenhandel gestartet Keine Waffen nach Nahost!

Pressemitteilung von IPPNW und pax christi vom 28. November 2014

Online-Petition zum Waffenhandel gestartet
Keine Waffen nach Nahost!

ippnwpax christi

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat eine restriktivere Rüstungsexportpolitik versprochen. Dennoch genehmigt er weiterhin Waffenexporte in Krisenregionen. Mehrere Friedensorganisationen – darunter IPPNW und pax christi haben zum Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk eine Online-Petition zum Waffenhandel mit allen Ländern des Nahen Ostens gestartet. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, den Handel mit Waffen, Rüstungsgütern und “Dual-Use”-Produkten mit allen Ländern des Nahen Ostens einzustellen, die am israelisch-palästinensischen Konflikt direkt beteiligt sind. Dies gelte auch für Rüstungslieferungen, die für die Empfänger unentgeltlich sind oder anders kompensiert werden. Ebenso müsse die Zusammenarbeit mit den Streitkräften dieser Staaten beendet werden, etwa zum Zweck der Ausbildung im Häuser- und Tunnel-Kampf.

Die Forderung bezieht sich auf die Staaten Israel, Ägypten, Libanon, Syrien, Jordanien sowie auf Palästina. Der Bundestag und die in ihm vertretenen Parteien sollen alle politischen und rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, die Bundesregierung und den Bundessicherheitsrat zu einer Umsetzung dieses Beschlusses zu bewegen.

Der Bundestag wird zudem aufgefordert, in seiner Politik gegenüber den Ländern des Nahen Ostens darauf zu achten, dass Völkerrecht und Menschenrechte eingehalten werden. Die Bundestagsabgeordneten sollten alle Maßnahmen zu einer friedlichen Lösung des Konflikts auf bilateraler und internationaler Ebene unterstützen. Die Lösung müsse mit dem Völkerrecht und den Menschenrechten im Einklang sein und durch gleichberechtigte Verhandlungen zwischen dem Staat Israel und seinen arabischen Nachbarn, insbesondere dem bereits von 137 UNO-Mitgliedsstaaten anerkannten Staat Palästina, erzielt werden.

ErstunterzeichnerInnen der Petition sind Ulrich Gottstein (IPPNW), Andreas Buro (Komitee für Grundrechte und Demokratie), Fanny Michaela Reisin (Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost), Wiltrud Rösch-Metzler (pax christi), George Rashmawi (Palästinensische Gemeinde in Deutschland) und Jürgen Grässlin (DFG-VK).

Laut dem Bericht der Bundesregierung über ihre Exportpolitik für konventionelle Rüstungsgüter im ersten Halbjahr 2014 wurden im Zeitraum 01. Januar 2014 bis 30. Juni 2014 Ausfuhrgenehmigungen für Ägypten (1.036.564 Euro), Israel (616.780.654 Euro), Jordanien (469.456 Euro), Libanon (4.394.120 Euro) und Syrien, Arabische Republik (850.004 Euro) erteilt. Erst kürzlich hatte die Bundesregierung entschieden, zwei Kriegsschiffe nach Israel zu liefern. Der israelischen Regierung soll ein Preisnachlass von fast einem Drittel der Kaufsumme gewährt werden. Die Summe von 300 Millionen Euro wird aus Steuergeldern finanziert.

Aus Sicht der InitiatorInnen der Online-Petition wäre der Handelsstopp mit Waffen und Rüstungsgütern zwischen Deutschland und den Ländern der Region ein bedeutender Beitrag zur dringend erwünschten Entwicklung ziviler Strukturen für eine gegenseitige Sicherheit.

Die Petition kann online unterzeichnet werden unter http://www.ippnw.de/index.php?id=776

Unterschriftenlisten können hier heruntergeladen werden http://www.paxchristi.de

Freidenker Berlin: Terminzusammenstellung für Dezember 2014

FreiDenker                                        

Landesverband Berlin

freidenker

Terminzusammenstellung für Dezember 2014 sowie Vorausschau

  • Täglich Fotoausstellung im Café Sybille bis 5. Dezember. ANTIFA-Fotografen_innen brauchen unsre Solidarität. Von Infoseiten, die Machenschaften deutscher Truppen im Ausland anklagen, wird berichtet: www.veron.dk (sollen weitere Sprachen folgen). Ort: Karl-Marx-Allee 72, Berlin-Mitte
  • 2. Dezember: 1914-2014 – Damals wie heute: Nein zum Krieg! Zum 100. Jahrestag von Karl Liebknechts Nein zu den Kriegskrediten. Symposium Die Linke, mit Sevim Dagdelen, Gregor Gysi, Oskar Lafontaine, Sahra Wagenknecht. Musik Konstantin Wecker, Esther Bejarano u.a. Beginn: 19 Uhr, Ort: WABE, Danziger Str. 101, 10405 Berlin
  • 4. Dezember: Bürgerkrieg in der Ukraine, Buchpremiere mit dem Autor Reinhard Lauterbach. Beginn: 19 Uhr, Ort: jW-Ladengalerie, um Anmeldung wird gebeten
  • 4. Dezember: Erinnerungen an den Außerordentlichen Parteitag der SED, Dezember 1989. Einführung Ellen Brombacher. Veranstaltet von Marxistischer Arbeitskreis zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung bei der Partei DIE LINKE. Beginn: 16 Uhr, Ort: Bildungsverein am Kreuzpfuhl,  Pistoriusstr. 24, Berlin-Weißensee, siehe www.die-linke.de/geschichtskorrespondenz
  • 5. Dezember: Jesus macht nicht mehr mit. Lieder und Geschichten von unten und oben  zum Jahresabschluss,  mit Gina Pietsch und Dietmar Ungerank. Beginn: 19 Uhr, Ort: Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin  www.ginapietsch.de/termine.html
  • 5. Dezember: „Thomas Piketty: Empirie der Überakkumulation“, mit Georg Fülberth, Beginn: 19 Uhr, Ort: MEZ, Spielhagenstr. 13, 10585 Berlin, www.mez-berlin.de
  • 6. Dezember: Konstantin Wecker in Berlin, Diskussion zu seinem Buch: „Mönch und Krieger – Auf der Suche nach einer Welt, die es noch nicht gibt“. Beginn: 13 Uhr, Ort: Kinder- und Jugendhalle Märkisches Viertel, Königshorster Str. 1-9, 13439 Berlin, Karten bei NaturFreunde Berlin, Paretzer Str. 7, 10713 Berlin
  • 10. Dezember: Menschenrechtspreis 2014 der GBM, Verleihung an Laura von Wimmersperg. Beginn: 11 Uhr, Ort: Räume der GBM, Weitlingstr. 89, 10317 Berlin
  • 10. Dezember: „Friedensfahnen-Tag“, im Rahmen des „Friedenswinter 2014/2015“ . Friedensfahnen und Friedenstauben sollen das öffentliche Bild prägen. „Freidenker“ und ihre Gäste treffen sich 18 Uhr, Torstr.
  • 12. Dezember: „TTIP, CETA und der Kampf um die Gemeingüter“, mit Gerlinde Schermer, SPD. Beginn: 19 Uhr, Ort: WILMA, Wilmersdorfer Str. 163, 10585 Berlin-Charlottenburg
  • 12. Dezember: „Keine Bananen und an jeder Ecke stand die Stasi…“, mit Arnold Schölzel, Veranstaltung der SDAJ. 19 Uhr, jW-Ladengalerie, mit Anmeldung
  • 13. Dezember: Stahlhelm ab, Herr Gauck! Verantwortung für unser Land heißt: Nein zu Krieg und Konfrontation! Erstmalige Demonstration der Friedensbewegung vor dem Amt des Bundespräsidenten Schloss Bellevue, als Bestandteil des „Friedenswinter 2014/2015. Beginn: 13 Uhr, Ort: Washington Platz, von dort zum Schloss Bellevue
  • 14. Dezember: Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille 2014 an Edward Snowden, Laura Poitras und Glenn Greeenwald durch die Internationale Liga für Menschenrechte, siehe www.ilmr.de  Beginn: 11 Uhr, Ort: Urania Berlin
  • 16. Dezember: 6. Nacht der DDR-Literatur. Mit Esther Zimmerung, Jennipher Antoni, Andreas Manz-Kozár und Rolf Becker. 19 Uhr, jW-Ladengalerie, mit Anmeldung
  • 18. Dezember: „Ein Gespräch unter Freunden“, Interview von Heinz Langer. Buchpremiere mit Hector Corcho Morales, Moderation Wiljo Heinen. 19 Uhr, jW-Ladengalerie, bitte anmelden

 

  • 10. Januar: XX. Rosa-Luxemburg-Konferenz, Motto 2014: Frieden statt NATO.  Veranstaltet von junge Welt. Beginn: 11 Uhr, Ort: Berliner Urania, siehe www.rosa-luxemburg-konferenz.de, siehe Anlage (nicht erreicht, kommt später)
  • 11. Januar: Luxemburg-Liebknecht-Demo. Beginn: 10 Uhr, U-Frankfurter Tor, zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde. Dort zahlreiche Infotische von linken Organisationen. Aufruf und Unterstützung siehe

www.ll-demo.de/2015/aufruf/text.htm

  • 29. Januar: Krieg oder Frieden, Macht oder Ausgleich, mit Gregor Gysi, Beginn: 19 Uhr, Ort: Wilma, siehe oben
  • 29. Januar: „Die Gerechtigkeit ist die Pasta des Volkes“, ein Volker-Braun-Abend mit Gina Pietsch. Beginn: 20 Uhr, Ort: Literaturforum im Brecht-Haus, siehe auch www.ginapietsch.de/termine.html

Energieschuldenberatung GVS retten!

energietisch volksbegehren

Liebe Freundinnen und Freunde,

Jedes Jahr werden in Berlin 20 000 Haushalten der Strom abgeklemmt. Um dies zu verhindert wurde die einzige Energieschuldenberatung in Berlin, GVS, gegründet, die Menschen mit Stromschulden hilft, das Abklemmen zu verhindern. Jetzt streicht Vattenfall in Berlin die Gelder der einzigen Energieschuldenberatung GVS, die jetzt schließen muss. Trotzdem will der Konzern weiterhin Leuten den Strom abdrehen. Der Berliner Energietisch hat eine Petition gestarten um zu Informieren und Druck zu machen, damit die GVS gerettet wird.

Bitte unterstützt die Petition und unterschreibt sie.

Beste Grüße

Uwe Hiksch

NaturFreunde Berlin

Jetzt Unterschreiben:

https://weact.campact.de/petitions/energieschuldenberatung-gvs-retten

Energieschuldenberatung GVS retten!
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– Steigende Strompreise, stagnierende Einkommen und kaum hinlängliche Hartz-IV Regelsätze machen Energiearmut in Berlin und Deutschland zu einem immer größeren Problem. Jährlich wird in Berlin in nahezu 20.000 Haushalten der Strom abgeklemmt. Energieschuldenberatung ist hier eine erste Antwort und für viele Menschen in akuter Notlage die Rettung vor der Stromabklemmung.

– Aktuell hat Vattenfall die Finanzierung der Energiesparberatung durch die Gemeinnützige Gesellschaft für Verbraucher- und Sozialberatung (GVS) ersatzlos gestrichen. Dabei trägt der, der als Grundversorger die Gewinne einstreicht, die Verpflichtung zur umfassenden Beratung, um die energetische Daseinsvorsorge für alle sicherzustellen.

– Seine/n Grundversorger gesetzlich zur Finanzierung einer solchen Energieschuldenberatung zu verpflichten hat das Land Berlin bisher versäumt. Bis der Senat eine solche Regelung beschließt muss die
(Übergangs-) Finanzierung kurzfristig durch die öffentliche Hand sichergestellt werden.

Die GVS (Gemeinnützige Gesellschaft für Verbraucher und Sozialberatung) ist die erste und einzige Energieschuldenberatung in Berlin. Durch ihre Arbeit konnte die Anzahl der Energiesperren in Berlin erheblich gesenkt werden. Ein derart kompetentes, kostenfreies Beratungsangebot zeigt/e
Erfolg: Seit 2012 konnte in über 4000 Fällen verhindert werden, dass Familien wochenlang ‚im Dunkeln sitzen‘, also ohne Strom oder Heizung leben müssen. Diese wichtige Säule gegen die wachsende Energiearmut in der Stadt kostete Vattenfall bisher gerade einmal 280 T€. Als Grundversorger der ganzen Stadt steht Vattenfall hinsichtlich der Sicherstellung der Daseinsvorsorge für alle in der Pflicht. Aber da es sich bei Vattenfall um einen privaten Konzern handelt, haben Profiterwartungen eine höhere Priorität als die Versorgung energiearmer Haushalte. Vattenfall preist sich auf der eigenen Website zwar immer noch mit der Unterstützung der GVS, de facto ist diese aber zum Ende dieses Jahres Spar-Maßnahmen zum Opfer gefallen. Finden sich keine Alternativen, muss die Schuldnerberatung jetzt schließen.
Wir fordern deshalb

– die GVS muss ihre Arbeit eines kostenfreien, umfassenden Beratungsangebotes fortführen können. Dafür muss das Land Berlin eine Übergangsfinanzierung gewährleisten.

– eine gesetzliche Regelung, die den Grundversorger zur Finanzierung einer kostenlosen Energieschulden und –sparberatung unter öffentlicher Trägerschaft verpflichtet.

– Vattenfall darf sich nicht aus der Verantwortung ziehen können. Wer die Gewinne einstreicht muss auch die damit verbundenen sozialen Verpflichtungen übernehmen!
1 klick:
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https://weact.campact.de/petitions/energieschuldenberatung-gvs-retten

Gedenken heißt: Nein zum Krieg! Für ein ehrendes Gedenken für Karl Liebknecht im Deutschen Bundestag!

Karl Liebknecht antimil

Am 2. Dezember 1914 stimmte Karl Liebknecht als einziger Abgeordneter im Reichstag gegen die weitere Finanzierung der Kriegskredite – trotz Anfeindungen, Beschimpfungen und Morddrohungen. Sein parlamentarischer Mut ist Vorbild auch in der heutigen Zeit.

Wir erwarten vom Deutschen Bundestag, dass er diesen Mut würdigt und den SPD-Abgeordneten Karl Liebknecht, der als erster Abgeordneter gegen die Finanzierung des millionenfachen Mordens an den Fronten stimmte, ein würdiges Andenken setzt.

Wir können nicht akzeptieren, dass eine Würdigung von Karl Liebknecht durch die Mehrheit des Deutschen Bundestags verweigert wird, weil er Antimilitarist und Antikapitalist war.

Die Mitglieder der Berliner Friedensbewegung hoffen, dass sich auch in der heutigen Zeit immer mehr Parlamentarier finden, die sich dem Krieg verweigern und mit einem NEIN zum Krieg der Militarisierung der Außenpolitik mutig entgegentreten.

Wir fordern den Deutschen Bundestag auf:

  • Setzen Sie ein Zeichen für Frieden, Zivilcourage und vorbildliches parlamentarisches Verhalten und stimmen Sie für eine Gedenktafel, die an das Nein von Karl Liebknecht am 2. Dezember 1914, erinnert.
  • Würdigen Sie auch die SPD-Abgeordneten, die – dem Vorbild Liebknechts folgend – bei späteren Abstimmungen gegen den Krieg gestimmt haben und dafür Verfolgung, Ausgrenzung und Diskriminierungen erfahren mussten.
  • Sagen Sie auch heute: Nein zum Krieg! Auslandseinsätze der Bundeswehr beenden!

Wir treffen uns:

Dienstag, 02.12.2014

13.00 Uhr

Platz der Republik (vor dem Bundestag, Reichstagswiese)

NaturFreunde Berlin                                    FRIKO Berlin

19.11.14, 11.00 Uhr: Protestkundgebung: Nein zum Krieg: Bundeswehr wegtreten!

bundeswehr schule ohne militär

Die Bundeswehr intensiviert ihre Jagd auf neue Soldat*innen: Am Mittwoch, 19. November 2014, eröffnet sie ihren ersten sogenannten „Showroom“ in Berlin direkt am Bahnhof Friedrichstraße. Die Bundesverteidigungsministerin wird auch anwesend sein.

Was es in diesem „Karrierecenter“ – direkt am Bahnhof Friedrichstraße – zu sehen gibt, wissen wir schon: Wie man auf dem schnellsten Weg Soldatin und Soldat wird, um weltweit für Profit und Einflusszonen zu töten und zu sterben.

Wir fordern:

Kein Werben für´s Sterben – Rollläden runter beim „Showroom“ der Bundeswehr!

Nein zum Krieg: Bundeswehr abtreten!

Wir treffen uns

Mittwoch, 19.11.2014

11.00 Uhr

Dorothea-Schlegel-Platz (direkt vor Bahnhof Friedrichstraße)

NaturFreunde Berlin, DFG-VK Berlin-Brandenburg